Digitales Wissensmanagement
Head of Product Management
Robin Kühnast-Benedikt

Wissen zugänglich machen: Software, die Potenzial erschließt.

Beitrag vom 29. Juni 2022

2030 ist nur noch 8 Jahre entfernt. Aktuell sind viele strategischen Ziele auf dieses genannte Jahr ausgerichtet. Mehr Effizienz, mehr Nachhaltigkeit und vor allem mehr Digitalisierung. Dabei ist es wichtig, stets den Fortschritt und dessen Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsrealität im Auge zu behalten. Das Thema Digitalisierung kann schnell zu einem unübersichtlichen Großprojekt ausarten, wenn man nicht weiß, worauf es zu achten gilt. Wir wollen heute den Fokus auf ein Thema legen, dem CIOs noch wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenken sollten: Wissensmanagement.

Was ist Wissen?
Früher: Macht. Heute: Wettbewerbsvorsprung.

Wissen zu managen ist die Königsdisziplin der modernen Unternehmensführung. Gerade in Zeiten, in denen in vielen Branchen ein spürbarer Fachkräftemangel herrscht, ist es von immenser Bedeutung, Wissen im Unternehmen zu verankern. Vor dem “Managen” gilt es jedoch, zu verstehen, was Wissen ist. Wissen tritt in verschiedenen Formen auf. So unterscheidet man zwischen explizitem Wissen – Wissen, das sich leicht kodifizieren lässt und daher mit Hilfe einfacher kommunikativer Mittel von Person A zu Person B weitergegeben werden kann – und implizitem Wissen, welches in den Köpfen der Mitarbeiter:innen steckt und nicht so einfach übertragbar ist. Zu dieser Kategorie zählt das Erfahrungswissen Einzelner. Aufgabe von Unternehmen ist es, einerseits explizites Wissen für ihre Mitarbeiter:innen zugänglich zu machen und andererseits implizites Wissen in explizites umzuwandeln.

 

Transformation von Wissen

Wissensverluste in Unternehmen, z. B. durch das Ausscheiden von Mitarbeitern, kosten Geld. Ähnlich, wie es etwa fünfmal teurer ist, einen neuen Kunden zu akquirieren als einen alten zu halten, ist auch davon auszugehen, dass der Erhalt von Wissen deutlich kostengünstiger ist als der Erwerb von neuem bzw. abhanden gekommenem Wissen.

Dass die Digitalisierung Potenziale für einen verbesserten Zugang zu Wissen birgt, ist unumstritten, nicht nur in Bezug auf explizites Wissen, sondern auch auf implizites Wissen. Mit Hilfe von zeitgemäßen Medien und neuen Technologien können Unternehmen Transparenz schaffen, aber auch Informationen, Wissen und Kompetenzen verfügbar machen, damit diese von den Mitarbeiter:innen geteilt und erlernt werden können.

Der Aufbau des impliziten Wissens wird vor allem durch den Austausch mit Kolleg:innen und anderen wissenstragenden Elementen vorangetrieben. Das heißt, die zwischenmenschlichen Komponenten tragen wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Je mehr Kapazitäten für den Austausch zwischen Kolleg:innen frei werden, desto höher ist die Chance, Wissen für alle im Unternehmen schneller zugänglich machen zu können. Dies ist zwar eine schwer messbare, aber erfolgskritische Kenngröße. Dabei hilft es, daran zu denken, wieviel wirtschaftlichen Schaden es anrichten kann, wenn an einer Stelle des Unternehmens Zeit und Energie aufgewendet werden, um ein Problem zu lösen, das an anderer Stelle längst gelöst wurde.

 

Wissen kann nur dann zu einem Wettbewerbsvorteil werden, wenn dessen Wichtigkeit erkannt wird, Kopfmonopole abgeschafft und Barrieren für den Transfer von implizitem Wissen beseitigt werden.
 

Der richtige Partner zur Digitalisierung und Zentralisierung Ihres Wissensmanagements

Unter Wissensmanagement versteht man die gezielte Umwandlung von implizitem Wissen, das an Personen oder Organisationen gebunden ist, in explizites Wissen, das kommuniziert werden kann und nicht von einzelnen Personen abhängig ist. Eine Wissensdatenbank, die zeit- und ortsunabhängig Informationen bereitstellt, bildet die Grundlage für ein effektives Wissensmanagement.

Bei Boom Software arbeiten mehr als 60 Experten täglich daran, das Wissensmanagement in Unternehmen durch neue Technologien weiterzuentwickeln und deren Prozesse vollständig digital abzubilden, um so neben Transparenz und Kontrolle auch eine zentrale Wissensbasis zu schaffen.

Die Kunden sind von den Lösungen von Boom Software überzeugt:

„Mit der Lösung von Boom Software ziehen wir für unsere Mitarbeiter:innen jene Informationen raus, die für sie einen Mehrwert bieten oder die von ihnen konkret anzuwenden sind und konfrontieren sie nicht mit dem ganzen System, so verbessern sich die Effektivität, Effizienz und auch Mitarbeiterzufriedenheit in unserem Unternehmen“, so Armin Wohlfahrter, Geschäftsführer der ETL Lokservice GmbH.

 

Digitalisierung und der Einsatz von Software ist eine Bereicherung für jeden Einzelnen im Unternehmen. Jeder Mensch der Prozesse manuell abarbeiten kann, hat auch die Fähigkeiten, kreativ Probleme zu lösen. Dieses Potenzial will erschlossen werden. Und ein wesentlicher Bestandteil davon muss es sein, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Wissen im Unternehmen so hoch wie nur möglich werden zu lassen. Es muss ein Cocktail an Maßnahmen und Möglichkeiten implementiert werden, der beim ritualisierten Austausch mit Kolleg:innen beginnt und bei leistungsfähigen Softwareapplikationen aufhört. Dies braucht zwar Energie und Zeit, aber der mittel- und langfristige Reward ist enorm.

 

Wir von Boom Software unterstützen Sie auf diesem Weg. Kontaktieren Sie unsere Bahnexperten und erfahren Sie in einem unverbindlichen Gespräch, welche Schritte notwendig sind, um das vorhandene Wissen in Ihrem Unternehmen zu schützen und so Ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.

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